Leseliste am Sonntag: Der feministische Wochenrückblick #2

Leseliste am Sonntag: Der feministische Wochenrückblick #2

«Es ist nicht elitär, dem Faschismus ins Auge zu blicken und ihn zurückzuweisen», schreibt die wunderbare Laurie Penny in der WOZ. Eine saftige Abhandlung darüber, dass «wir alle» nun endlich die Probleme der weissen Arbeiterklasse ernster nehmen sollen.

«You Can Be Anti-Trump Without Slut-Shaming Melania»Nach Trumps Wahl als US-Präsident gerieten auch die Frauen um ihn herum in die Schusslinie der Medien und es verging seither kaum ein Tag, an dem nicht abwertend und sexistisch über Melania Trump oder die Töchter der Beiden berichtet wurde. Warum man gegen Trump sein kann, ohne das zu tun, schreibt Zeba Blay für die Huffington Post.

Im Text «Jeder soll schön sein, aber niemand darf es» schreibt Bloggerin Nike van Dither darüber, dass wir alle, neuerdings auch die Medien und vor allem die feministische Internet-Community uns gegenseitig immer wieder predigen, dass wir uns lieben sollen. Egal, welche Figur, welche Haare und welche Hautfarbe wir haben. Das ist natürlich schön und gut. Nike bringt in ihrem Essay aber auf den Punkt, welches Problem sich dahinter versteckt: Ist man wirklich zufrieden mit sich, findet sich vielleicht sogar schön und macht daraus keinen Hehl, ists auch wieder nicht Recht. Lesen!

Der letzte Lesetipp ist kein Online-Artikel sondern die Zeitschrift «Frauenfragen», herausgegeben von der eidgenössischen Kommission für Frauenfragen. Bestellen oder als PDF lesen kann man sie hier und diese Ausgabe mit den Themen Geschlechterbilder in den Medien.



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